Liebes Tagebuch, mit einer gewissen Anstrengung bringe ich heute diese Zeilen zu Protokoll. Warum? Ich bin müde. Sehr, sehr müde.
Wow, heute hagelt es ja förmlich Blogeinträge. Bekanntermaßen beschäftigt mich das Thema Tod gerade sehr stark. Und ich merke, dass ich noch so viele ungeklärte Fragen und lose Enden im Kopf habe, dass es eine Weile dauern wird, das alles für mich
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Neue Woche, neue Infos. I’m happy! Meine Ergebnisse des Blutbildes nach 6 Monaten HRT sind da und die nächsten Schritte stehen schon fest.
Puh…heute früh lastet mir etwas auf der Seele. Körperlich spürbar auf dem Brustkorb. Es drückt wie ein Elefant, der es sich darauf bequem gemacht hat.
Ich beschäftige mich ja schon nun fast seit Beginn meiner Transition mit der genitalangleichenden OP und laufe sowohl zeitlich, also auch methodisch und personell langsam in Richtung Zielgerade. Nachdem ich anfangs durchaus eine OP in Thailand in Betracht gezogen hatte, bin ich
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Ausgelöst durch einen gesundheitlichen Zwischenfall in meiner Familie beschäftigt mich seit ein paar Wochen das Thema Tod. Der Tod der eigenen Eltern, aber auch meine eigene Sterblichkeit spielt eine große Rolle.
Die letzten Tage waren von zwei Sachen geprägt: Dysphorie und Müdigkeit. Die Arbeitstage überstand ich eben so, war gestern tatsächlich sogar froh, dass die Logopädie krankheitsbedingt abgesagt wurde und schlief fast jeden Abend unmittelbar nach der Arbeit ein. Teilweise sogar zusätzlich in
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Und jeden Abend stehe ich vor dem Spiegel, wische mir den Staub des Tages vom Gesicht. Blicke dabei in graublaue Augen, müde. Augenringe, präsentiert von Mascara. Drücken aus, was tief im Inneren täglich kämpft. Die dunkle Trauer, beim Blick in den Spiegel.
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Liebes Tagebuch, ich weiß nicht so recht, wo ich anfangen soll, denn es brennt mir nichts unter den Nägeln (die nebenbei bemerkt mal wieder einen Besuch im Nagelstudio vertragen könnten). Und doch habe ich das Bedürfnis, einfach drauf los zu schreiben.
Ich möchte es aufgrund der vorangeschrittenen Uhrzeit kurz machen: es ist vollbracht!
Liebes Tagebuch, heute kam mir ein Gedanke, als ich im ARD Presseklub von weiteren Eskalationen, Problemen und sich zuspitzenden Konflikten hörte. Diese Eskalationen nehme ich derzeit in vielen Bereichen meines Lebens, ja gar in der ganzen Gesellschaft wahr – nichts scheint sich
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Schon seit ich ins Berufsleben eingestiegen bin, beobachtete ich immer wieder Dinge, die meiner Meinung nach nicht rund liefen, oft genug mit dem Argument: „Das haben wir immer schon so gemacht“. Das konnte ich nie gelten lassen und habe immer wieder den
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Die vergangenen Wochenenden – vor allem aber das zurückliegende – sind mir rückblickend sehr nahe gegangen. Sie waren überwiegend erfüllt von Freude, Lachen und Nähe.
Mittlerweile bin ich glücklicherweise soweit stabil in meiner Identität, als dass Misgendern mich im Vergleich zum Anfang meiner Transition noch stark triggern würde. Dennoch passierte heute etwas, das mir einen kleinen Stich ins Herz versetzte.
Mein liebes Tagebuch. Ich war ein wenig faul in den vergangenen Tagen was hiesige Beiträge angeht. Offen gestanden passiert aber auch nicht sooo viel, was berichtenswert wäre.
Gestern war IWD, Weltfrauentag. Und was soll ich sagen? Ich fühlte mich so stark zugehörig, wie ich es selten erlebt habe. Yeah, Team Girls!!!
Eine ganze Weile habe ich mit dem Gedanken gespielt, meine Erfahrungen und Erkenntnisse über die Transition mit anderen Menschen auch in Form von Video zu teilen. Heute erblickte mein YouTube-Kanal das Licht der Welt.
Mir fallen zwar nach einer sehr kurzen Nacht beinahe die Augen zu beim Schreiben, aber die heutigen Eindrücke möchte ich dennoch gerne festhalten, bevor mein Körper seinen Tribut für eine Nachtschicht fordert.
Ich komme gerade recht frisch von meinem 2. Gutachtergespräch für mein TSG-Verfahren. Happy me?!
