Heute verbrachte ich einige Zeit am Rheinufer, um zur Ruhe zu kommen. Es war nicht das Gleiche wie an der Nordsee, aber aus den schweifenden Gedanken entstand dennoch ein kleiner Text, den ich mit Blick auf mein aktuelles Leben als heilsam empfinde.

Nach meinen intensiven Erlebnissen auf Langeoog bot mir die Rückkehr in den Alltag ein kontrastreiches Programm, das mich zurück in unruhige Fahrwasser gerissen hat. Der heutige Text entstand auf meinem Balkon und versucht, diesen Kontrast greifbar zu machen.

Freitagnacht. Eigentlich Samstag. Ein schier endlos wirkender, fiebertraumähnlicher Tag neigt sich seinem erlösenden Ende zu. Die Augenlider sind schwer, die Luft ist raus. Es war einer dieser Tage, die sich wie Wendepunkte in mehrfacher Hinsicht anfühlen und gleichzeitig den Eindruck vermitteln, als
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Die Lebenswege von uns Menschen sind so einzigartig, wie unser Fingerabdruck. Und das gilt selbstverständlich auch für die Biografien transidenter Menschen. Dennoch: wann immer ich die bewegende Geschichte einer Transition höre, erkenne ich wiederkehrende Muster. Sie erzählen von Scham, Angst, Ablehnung. Und
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