Eine Schlagzeile in meinem Facebook-Feed stach mir heute Abend nicht nur ins Auge, sondern auch ins Herz. Ein indischer Arzt plant die Transplantation von Gebärmüttern bei Transfrauen.
3 Monate ist meine letzte Logopädiestunde her. Und so hatte ich schon beinahe vergessen, wie es sich anfühlt, neue Stimmübungen auszuprobieren. Und wie es mir danach emotional geht.
Ständig die Furcht vor der eigenen Courage im Nacken, saßen eine Freundin und ich heute auf ihrer Couch und rührten die Werbetrommel für „Tony“. Weltweit.
Schweizer Musikvideo „TONY“ zum Thema „Transitioning“ baut Brücken
Echt jetzt?! Ein Kätzchen als Titelbild?! JA, weil es einfach sooo süß ist. 🙂 Eigentlich geht’s in diesem Artikel aber um Hormone, HRT, Freunde und die Suche nach dem heiligen Wohlfühlgral.
Ein verlängertes Wochenende in München liegt hinter mir und flutete mich mit Eindrücken, lenkte mich von meinem kleinen Down ab, veränderte aber auch meine zeitlichen Transitionsplanungen.
Heute? Zweifel. Dysphorie. Klartext. Tränen. Und ein ungepackter Koffer.
Nach einem epischen Fehlschlag am gestrigen Tage fand mein heutiger Termin für die Bartepilation zum Glück wie geplant statt und brachte frohe Kunde.
Ich bin sehr nachdenklich in den letzten Tagen. Fühle mich matt und bisweilen leer. Obwohl eigentlich gerade alles echt schön ist. Ich versuche mich in diesem Artikel an einer Aufarbeitung.
Es gibt diese Momente im Leben, die das Potential haben, auch nach Jahrzehnten noch für ein Schmunzeln oder laute Lacher bei den richtigen Personen zu sorgen. Ein solcher Moment war gestern.
