Tja…gute Frage. Ich denke, dafür gibt es sehr vielschichtige Gründe. Einer davon ist sicherlich meine Erziehung. In unserer Familie wurden Themen, die im weitesten Sinne mit Sexualität zu tun haben, stets als Tabu behandelt. So wäre ich niemals auf die Idee gekommen,
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Das ist ein größeres Thema, aber ich versuche es mal kurz zu umreißen: Meine Eltern haben anfänglich sehr unterschiedlich reagiert. Während meine Mutter zwar überrascht, aber super offen und unterstützend war (und immer noch ist), hat mein Vater große Schwierigkeiten, mit der
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Nein. Von außen betrachtet mag das so aussehen, ja. Aber ein schlauer Mensch hat mal gesagt: Wo der Schmerz zu groß wird, wird Mut geboren. Unbekannt Und genau so ist. Nach meiner Selbsterkenntnis wurde der Schmerz, der Leidensdruck so groß, dass es
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Nun, ich verstehe den Hintergrund der Frage, aber ich sehe die kommenden Jahre nicht als „harten Weg“. Also: nein.Der harte Weg liegt hinter mir. 39 Jahre lang lebte ich im falschen Körper, in falscher Identität. Und dadurch habe ich in vielen Facetten
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Ja, darfst du. Du darfst mich alles fragen. Ob ich darauf antworte, liegt dann natürlich bei mir. Sei dir aber bitte darüber bewusst, dass es Fragen gibt, die unter die Gürtellinie gehen. Oder findest du es angemessen, wenn dich jemand fragt, wie
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Da möchte ich gerne eine andere Webseite zitieren, auf der das alles ganz gut erklärt ist:https://2pass.clinic/de/article/die-6-wichtigsten-korperlichen-veranderungen-durch-die-mtf-hormontherapie Eines sei jedoch vorweg geschickt, da es immer wieder für Verwunderung geführt hat: meine Stimme ändert sich durch die Hormone NICHT (leider!!!) – das passiert nur
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Schon ziemlich früh nach meiner Selbsterkenntnis im Juni 2020 war mir mein großes Ziel klar: Eine maximal mögliche Angleichung meines Körpers an eine cis Frau – und damit verbunden ein gutes Passing, sodass ich ausschließlich als Frau gelesen werde.
Ja und ja. 🙂 Seit Juli 2020 bin ich bei einem Therapeuten, der seit rund 20 Jahren ausschließlich Trans*Personen behandelt und fühle mich dort dank seiner Erfahrung sehr gut aufgehoben. Neben Einzelgesprächen findet die Therapie größtenteils in der Gruppe statt, so dass
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Ganz großartig! Es macht mich selbst in der Rückschau noch sprachlos, wie offen, wertschätzend und unterstützend meine Kollegen reagiert haben. Einige haben mich direkt zu einem Gespräch bei einem Kaffee eingeladen (vorwiegend Frauen), es gab aber auch einige, die gar nicht reagiert
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Oh, ja. Das tut es! Meine Selbsterkenntnis Mitte Juni 2020 war zunächst ein Schock und ich wollte das nicht wahrhaben. Aber ziemlich schnell wich dieser Schock einer unglaublichen Befreiung. Und mit jedem Coming Out, das ich hatte, fühlte ich mich freier und
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Soll ich mich jetzt freuen oder genervt die Augen verdrehen?
Einen Aspekt hatte ich bei meinen vergangenen Blogeinträgen nicht erwähnt: seit einigen Tagen kann ich sehr schlecht einschlafen und bekomme Panikattacken, sobald ich abends im Bett liege.
Na, das hat ja gedauert…da bin ich schon seit Juli in Behandlung und heute wurde erst die Therapie genehmigt. Aber was lange währt…
Nun wird es aber wirklich Zeit, liebes Tagebuch. Meine noch männliche Stimme stört nicht nur mich massiv in der Eigenwahrnehmung, sie irritiert auch andere Menschen und verursacht Erklärungsbedarf.
Liebes Tagebuch, ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für dich!
Tag 13 der HRT. Beinahe zwei Wochen. Wie die Zeit vergeht. Und mit der Zeit setzen offenbar interessante Wirkungen bei den Hormonen ein.
Als Kind träumte ich sehr viel und intensiv, seit vielen Jahren ist das leider nicht mehr der Fall – oder zumindest kann ich mich morgens an nichts mehr erinnern. Doch die letzte Nacht hielt etwas Schönes für mich bereit.
Derzeit ist meine Aufmerksamkeit durch den Beginn der HRT natürlich besonders auf meinen Körper und meine emotionale Wahrnehmung gerichtet. Gestern passierte etwas Interessantes…
Liebes Tagebuch, in meinem letzten Beitrag schrieb ich ja, dass es mir in der Männerrolle fürchterlich schlecht ging. Daher sagte ich mir: „Baby, das machst du nicht nochmal! Du tust dir selbst damit weh!“
