Einen Aspekt hatte ich bei meinen vergangenen Blogeinträgen nicht erwähnt: seit einigen Tagen kann ich sehr schlecht einschlafen und bekomme Panikattacken, sobald ich abends im Bett liege.

Dieses Phänomen ist mir durchaus aus der Vergangenheit bekannt, es war in den letzten Monaten aber maßgeblich besser geworden. Nun ist es aber so, dass mir die Abende im Bett nicht mehr so gut gefallen. Trotz Kerzenschein, warmer Decke und wohliger Wärme.

In der Vergangenheit hatten diese Panikattacken mit viel Stress zu tun. Den habe ich aktuell aber nicht. Sicherlich ist die Arbeit sehr fordernd und meine private Situation ist auch alles andere als gewöhnlich. Dennoch empfinde ich diese Situationen nicht als sonderlich belastend. Vielmehr sehe ich einen zeitlichen Zusammenhang zwischen Umstellung der Hormongabe (morgen + abends) und dem Einsetzen der Panikattacken.

Laut Beipackzettel von Gynokadin ist Ängstlichkeit durchaus eine bekannte Nebenwirkung, insofern ist diese Idee nicht sonderlich weit hergeholt. Ergänzend kommt vielleicht auch hinzu, dass ich über die letzten Wochen sensibler auf meine Körperwahrnehmungen reagiere, was Panikattacken durchaus fördern kann.

Da sich diese Panikattacken nun wirklich, wirklich scheiße anfühlen, habe ich mich dazu entschlossen, wieder zu meiner morgendlichen Gabe der beiden Hübe Gynokadin zurück zu kehren und werde nun mal beobachten, wie es sich mit den emotionalen Tiefs am Abend verhalten wird. Die sind mir im Zweifel aber lieber als Panikattacken.

So nervig dieses Feintuning auch ist, so spannend finde ich es zu beobachten, wie sich mein Körper in bestimmten Konstellationen verhält und auf Veränderungen reagiert.

Ich hoffe auf Besserung…

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