Liebes Tagebuch, in meinem letzten Beitrag schrieb ich ja, dass es mir in der Männerrolle fürchterlich schlecht ging. Daher sagte ich mir: „Baby, das machst du nicht nochmal! Du tust dir selbst damit weh!“
Liebes Tagebuch, objektiv betrachtet war der heutige Tag recht schön und abwechslungsreich, doch ein gewisser Umstand verhagelte mir schon nach dem Frühstück die Laune.
Ich bin ja nun schon seit Wochen bestrebt, für mich selbst und die Außenwelt zu einem konsistenten äußeren Auftreten (als ich selbst) zu finden. In dieser Übergangsphase ist das manchmal aber doch mühsamer, als ich es erhofft hatte.
Nachdem nun das Langfristprojekt HRT begonnen hat dachte ich, dass langsam wieder ein wenig Ruhe und mehr Alltag in mein Leben einkehren würde (wobei das schon etwas nach Langeweile klingt :-)) – doch es geht direkt weiter im Text.
Au weia, hatte ich gestern Abend weiche Knie. Denn der erste Tag im Büro im Frauenoutfit stand für heute auf dem Programm.
Es ist mal wieder soweit: mein Kleiderschrank füllt sich zwar, aber – ich hab nix anzuziehen!
Es ist soweit, liebes Tagebuch! Meine Hormontherapie hat heute begonnen und ich freu mir nen Ast! 🙂
Ich weiß nicht, was ich sagen soll, liebes Tagebuch. Ich bin einfach nur sprachlos!
Ok, krasser Tag!!! Ich habe heute morgen, als ich mich müde aus dem Bett geschält habe, mit vielem gerechnet, aber nicht mit dem, was der heutige Tag an Geschenken für mich bereit hielt.
Liebes Tagebuch, ein neues Thema drängt sich zunehmend in den Fokus der Transition: meine Brille. Von vielen Seiten habe ich nun schon das Feedback bekommen, dass meine alte Brille nicht zu meiner neuen Identität passe. Das sehe ich auch so und beschäftige
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