Ich möchte heute einen besonderen Text mit euch teilen, der mich tief berührt und in so vielschichtiger Weise auf meine Transition und mein neues Leben als „Pferdefrau“ passt.
Gestern hatte ich ein langes Gespräch, das viel in mir bewegt und die Transition ein wenig in den Gesamtkontext „Leben“ hineingeruckelt hat. Ein Versuch der Einordnung und Gedankenklärung.
Heute habe ich Muskelkater und mein Kopf läuft über von all den gestrigen Eindrücken. Dennoch stellt meine erste Reitstunde einen Meilenstein in meiner Transition dar…
Schöne Grüße aus Schreibblockadenhausen und Allgemeine-Ratlosigkeit-City.
Diese Frage stelle ich mir seit einiger Zeit. Was stelle ich eigentlich mit meiner Zeit an, sobald meine Transition irgendwann mal abgeschlossen sein wird? Ein durchaus angstbesetztes Thema.
Studien belegen, dass die Lebensqualität transidenter Personen durch eine medizinische und soziale Transition signifikant steigen kann. Subjektiv stimme ich dem unbesehen zu. Dennoch wollte ich wissen, ob das tatsächlich stimmt. Und zwar in Zahlen und Fakten.
„Es war nur ein Traum!“, denke ich, als ich schwer atmend erwache. Es ist noch dunkel, doch ich kann nicht mehr schlafen. Der Traum hat mir Angst gemacht und mir gezeigt, was mich offenbar in der Transition unterbewusst noch immer beschäftigt.
„Wann ist (m)eine Transition eigentlich beendet?“ Diese Frage prasselte in der vergangenen Woche einige Male auf mich ein. Bis dahin dachte ich auch, ich hätte meine Antwort gefunden, doch einige anderen Blickwinkel ließen mich meine bisherige Ansicht überdenken.
