Gänzlich unspektakulär ploppte vorhin eine Push-Benachrichtigung der App meiner Krankenkasse auf meinem Display auf. „Wir haben Post für Sie“.
Mitte Mai 2021. In einem Monat jährt sich meine Selbsterkenntnis, trans zu sein. Ziemlich gewaltige Schritte liegen hinter mir, noch gewaltigere vor mir. Hätte man mir vor 11 Monaten gesagt, wo ich heute stehe, ich hätte die Person für verrückt erklärt.
Ich sagte ja: in dieser Woche hat sich etwas gelöst. Auch heute ging es wieder einige Schritte vorwärts. Ziemlich nice.
Groß angekündigt und heute kompromisslos vollstreckt. Trotz Happy End war das Abholen der fachärztlichen Stellungnahme aufregender als nötig…
Manchmal ist das Leben schon sonderbar, oder? Es gibt einfach manchmal Momente, da fügen sich Dinge nach einer langen Phase des Chaos, des Wartens oder der Unsicherheit auf einen Schlag zusammen und läuten ein neues Kapitel ein.
„Sagt man da Glückwunsch oder endlich?“ schrieb mir vorhin ein Freund auf meinen aktuellen WhatsApp-Status. Gute Frage. Das weiß ich selbst nicht so genau.
Die letzten Tage waren von zwei Sachen geprägt: Dysphorie und Müdigkeit. Die Arbeitstage überstand ich eben so, war gestern tatsächlich sogar froh, dass die Logopädie krankheitsbedingt abgesagt wurde und schlief fast jeden Abend unmittelbar nach der Arbeit ein. Teilweise sogar zusätzlich in
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Hat sich meine aufgebrachte Laune seit den letzten Blog-Artikeln beruhigt? Ein wenig. Geht’s mir deswegen besser. Kaum. Daher klammere ich mich heute an zwei, nein drei Lichtblicke.
Wow. Seit Montag quillt mein Kopf über von Versen, Gedanken, Zeug, das ich aufschreiben möchte. Warum und woher? Keine Ahnung. Aber dazu gleich mehr. (ja, das hat sich absichtlich gereimt)
