Gestern fand ich bei Facebook einen Link zu einer ARTE-Sendung über ein Transgender Mädchen aus Frankreich. Der ruhige und tief bewegende Beitrag löste einiges in mir aus.
Diese Frage habe ich zwar nie explizit gestellt bekommen, aber an manchen Verhaltensweisen merke ich dann doch, das gewisse Unsicherheiten bestehen. Insofern möchte ich an dieser Stelle zwei Dinge sagen: Ich bin immer noch der gleiche Mensch wie vor meinem Coming Out.
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Meine Stimme setzt ein. 200Hz. Sie flimmert. Die Luft strömt durch meinen Hals und lässt den Rachenraum vibrieren. Ich versuche mich zu entspannen, mehr in die Kopfstimme zu gehen und das Flimmern lässt nach. „Aaaaaaaaaaa…“
Diese Woche schickte ich einen Antrag auf Namensänderung an meine Bank und erhielt heute eine Antwort, für die ich der DBK meinen Dank und Lob aussprechen möchte.
„Gut siehst du aus!“ Das hört Frau doch gern (Mann natürlich auch). Vor allem aber, wenn es in direktem Zusammenhang mit der Transition steht.
Oh, wie habe ich die Gruppentherapie vermisst, die urlaubsbedingt nun eine Weile nicht stattfand. Das wurde mir allerdings erst nach dem heutigen Termin klar…
Ich komme gerade von der Logopädie. Und es geht mir schlecht. Richtig mies.
Ihr habt meinen Blogartikel von heute Mittag gelesen? In dem ich mein bisheriges Leben beweint habe? Und auch danach? Tja. Alles Schnee von gestern. Den Hormonen sei Dank!
Aktuell sehen meine Tage eher eintönig aus. Aufstehen, vor den Laptop setzen, den Tag in Meetings verbringen, abends „Jane The Virgin“ auf Netflix suchten und danach schlafen (ja, man sagte mir schon, Hormone würden auch die Interessen verändern…nun schaue ich also kitschige
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Also echt, diese Logopädie ist schon ein ganz neues Abenteuer in neue Gefilde der Selbstwahrnehmung. Wann beschäftigt man sich üblicherweise schon so intensiv mit seiner Stimme?!
