Heute ist nicht mein offizieller Geburtstag, aber heute vor genau einem Jahr habe ich meine Hormonersatztherapie begonnen. Meine Wiedergeburt. Mein eigentlich echter Geburtstag. Zeit für einen Jahresrückblick.
Gute Geschichten folgen in der Regel einem festen Schema: der sogenannten Heldenreise. Fragt mich nicht warum, aber etwas verleitete mich heute dazu, die Stationen meiner Transition gedanklich in diese Struktur einzupassen.
Wiederholt fiel mir heute etwas Interessantes auf, als ich so meinen Gedanken nachhing und mein Kaffee nebenher wohl duftend durchlief: meine Einstellung zu Beziehungen und meine Bedürfnisse in Bezug darauf haben sich seit Beginn meiner Transition sehr verändert. Was wohl dahinter steckt?
Ich verziehe gerade mein Gesicht. Das Telefonat mit meinem Frauenarzt hat mir nicht so richtig geschmeckt.
Spannende Erfahrung. Heute durfte ich mich nach über einem Jahr nochmal outen. Und es war? Vollkommen unaufgeregt! Außerdem habe ich ein paar organisatorische Schritte vor der Brust, die ein neues Kapitel in meiner Transition einläuten werden.
Die GaOP rückt langsam näher, die Beantragung steht unmittelbar vor der Tür und in diesem Zuge machen sich gerade einige Ängste in mir breit, die es zu be(tr)achten gilt.
Fühle ich mich alt? Üblicherweise nicht. Heute? Ja, doch, schon…ein klein wenig.
Heute früh ließ ich nebenher das Radio laufen. Eine Programmankündigung machte mich hellhörig: ein gewisser Norman Wolf habe ein Buch über Mobbing geschrieben und sei zu Schulzeiten selbst betroffen gewesen. Da klingelten gleich alle Glocken bei mir. Das schrie förmlich nach Vergangenheitsbewältigung!
Heute kam auf Netflix eine Dokumentation über Michael Schumacher raus. Mit vielen persönlichen Berichten über seine Persönlichkeit. Und ich weiß nicht warum, aber es brachte ein Stein bei mir ins Rollen.
11 Monate, 1 Woche, 1 Tag. So lange ist der Beginn meiner Hormontherapie her. Bald ist also mein erster Geburtstag. 🙂 Doch nachdem ich heute ein wenig an der Webseite gebastelt habe, wurde mir so richtig bewusst, wie sehr ich mich nicht
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