Ach, ich habe doch gerade nur Unsinn im Kopf. Ungeordnete Wort- und Satzfetzen sprudeln aus dem Nichts an die Oberfläche, lassen sich aber zu keinen im dunstigen Mondlicht schimmernden Ketten verbinden. Mögen diese Fetzen dennoch das ausdrücken, das gerade lebendig ist.
Heute bekam ich recht anschaulich dargeboten, wie unterschiedlich schnell sich Menschen an Veränderungen gewöhnen, was es dafür braucht und was das für den Transitionsprozess bedeutet.
Nach einer längeren ruhigen Phase ohne Bürokratie und Papierkram, dafür aber mit mehr innerer Ruhe, durfte ich heute meine Rast beenden und die nächste Etappe auf meiner Reise angehen. Noch fühlt es sich ein wenig unwirklich an…
Was für ein cooles Geschenk zu meinem ersten Geburtstag! Heute erhielt ich unverhofft die Chance, mein Engagement für die LGBTIQ+ Community auf ein neues Level zu heben.
Heute ist nicht mein offizieller Geburtstag, aber heute vor genau einem Jahr habe ich meine Hormonersatztherapie begonnen. Meine Wiedergeburt. Mein eigentlich echter Geburtstag. Zeit für einen Jahresrückblick.
Gute Geschichten folgen in der Regel einem festen Schema: der sogenannten Heldenreise. Fragt mich nicht warum, aber etwas verleitete mich heute dazu, die Stationen meiner Transition gedanklich in diese Struktur einzupassen.
Wiederholt fiel mir heute etwas Interessantes auf, als ich so meinen Gedanken nachhing und mein Kaffee nebenher wohl duftend durchlief: meine Einstellung zu Beziehungen und meine Bedürfnisse in Bezug darauf haben sich seit Beginn meiner Transition sehr verändert. Was wohl dahinter steckt?
Ich verziehe gerade mein Gesicht. Das Telefonat mit meinem Frauenarzt hat mir nicht so richtig geschmeckt.
Spannende Erfahrung. Heute durfte ich mich nach über einem Jahr nochmal outen. Und es war? Vollkommen unaufgeregt! Außerdem habe ich ein paar organisatorische Schritte vor der Brust, die ein neues Kapitel in meiner Transition einläuten werden.
Die GaOP rückt langsam näher, die Beantragung steht unmittelbar vor der Tür und in diesem Zuge machen sich gerade einige Ängste in mir breit, die es zu be(tr)achten gilt.
