Es ist schon deutlich nach 0 Uhr, mir tut alles weh, ich brauche eine Dusche, aber ich fühle mich gut. Ein Konzertabend mit emotionaler Achterbahnfahrt liegt hinter mir und markiert einen weiteren Meilenstein in meiner Transition.
Ich mag die Hintergründe dieses Beitrags gar nicht näher ausführen. Es geht um (m)eine Entscheidung, die mir das Herz bricht, um Autonomie, um Veränderung durch die Transition, um Liebe und um Freundschaft.
Da bin ich wieder. Die Dinge der vergangenen Wochen haben begonnen, sich zu entwirren und ich kann wieder atmen. Ein Anruf bei meinem Arzt brachte zudem interessante Erkenntnisse in Bezug auf die HRT.
Womöglich habt ihr es an meinen letzten Artikeln und spontanen Umbaumaßnahmen am Blog schon bemerkt: in mir herrscht ein ziemliches (Gefühls-)Chaos, ausgelöst durch die Ereignisse der letzten Woche. Zeit für einen Schritt zurück und einen Tee.
Als Konsequenz aus meiner Entscheidung über die Inhaltstiefe in meinen Blogeinträgen habe ich meine Webseite etwas umstrukturiert. Neu im Angebot: ein spezieller Bereich für Familie & Freunde.
Hinfallen. Aufstehen. Krönchen richten. Weitergehen. Das war mein heutiger Tag. Erfolg der Woche: die (medizinische) Transition geht in die nächste Phase.
Es scheint die Zeit der Entscheidungen zu sein. An Gelegenheiten dafür mangelt es jedenfalls im Augenblick nicht. Heute habe ich eine weitere Entscheidung getroffen, die ich so eigentlich nie treffen wollte.
Vor einigen Wochen nahm ich als Speakerin an einem firmenintern Talk teil, in dem es um das Thema „Safe Space“ (sicherer Raum) für LGBTIQ*-Personen ging. Daraufhin trat kürzlich ein Kollege mit mir in Verbindung, der sich aktuell mit unbewussten Vorurteilen in Bezug
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