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Schon eine Weile gehe ich mit der Frage schwanger, wie ich mich und meine Kompetenzen für die Trans-Community einbringen kann. Gestern Abend hatte ich dazu einen Blitzeinfall und nach einer Nachtschicht steht nun ein neuer Bereich auf dieser Seite bereit: Agile Transition Coaching!

Manchmal braucht es einfach eine Weile, bis es „klick“ macht. Die vergangene Woche hat mich durch den TSG-Entscheid sehr aufgewühlt und Energien gelöst. Schon am selben Abend stand für mich fest, dass ich mich noch mehr für die Trans-Community einsetzen möchte. In welcher Form, ließ ich erst einmal offen, denn Kanäle gibt es genug: diese Webseite, YouTube, Instagram, Facebook, Trans-Verbände, etc.

Doch wie ich schon schrieb, tue ich mich mit dem Kampf gegen politische Mühlen seit jeher etwas schwer. Ich trage lieber unmittelbarer zur Verbesserung der Situation bei.
Nun kam es in den vergangenen Monaten wiederholt dazu, dass mich Freunde, Bekannte oder gar Kollegen ansprachen, ob sie meinen Kontakt zu einer anderen Transperson herstellen dürften, die aktuell Hilfe suche. Und glücklicherweise konnte ich in diesen Fällen auch ein wenig Unterstützung geben, was mir das Gefühl von Sinn gab. Nicht nur finde ich durch meine Transition zu mir selbst, ich kann sogar noch anderen Menschen helfen, ihr Leben besser und einfacher zu gestalten. Was für ein Geschenk!

Heute Nacht verband mein Hirn dann meine tägliche Arbeit im agilen Projektmanagement, die Organisation meiner eigenen Transition mittels agiler Werkzeuge und die Erkenntnis, dass die Anfragenden oft von der Flut an Emotionen, Möglichkeiten und bürokratischen Hürden heillos überfordert waren. Die klaffende Lücke lautete in allen Fällen: Klarheit und Orientierung. Und genau hier setzen die Werkzeuge des agilen Projektmanagements an.

Was lag also näher, den betreffenden Personen ein Rahmenwerk und meine Begleitung anzubieten, um den riesigen Berg an Herausforderungen in kleine Häppchen zu zerlegen und in definierten Zeitfenstern (Sprints) fokussiert zu bewältigen?

Daraus entstand dann die neue Seite: Agile Transition Coaching

Es war mir jedoch schnell klar, dass ich auch eine deutliche Grenze bei meinem Angebot ziehen muss: psychotherapeutisch oder medizinisch relevante Fragestellung kann, darf und möchte ich nicht begleiten, sondern mich auf die Prozessbegleitung mittels agiler Werte und Werkzeuge beschränken – ganz im Sinne eines Agile Coaches.

Da diese Idee das Kind einer durchwachten Nacht ist, sind meine Erwartungen nicht allzu hoch, dennoch fühlt es sich gut an, dieses Angebot zumindest öffentlich anzubieten. Und wenn ich nur einem Menschen damit helfen kann, ist viel gewonnen.

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