Umfrage

Schon lange geht mir eine Frage nicht mehr aus dem Kopf: wer liest eigentlich meine Bloginhalte? Manche von euch kenne ich persönlich, die meisten aber sicherlich nicht. Warum mir das so wichtig ist, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Diese Webseite existiert nun immerhin schon fast 2 1/2 Jahre und ist sowohl für mich, als auch für viele von euch, zu einem festen Bestandteil des Alltags geworden. Ob als Lektüre in der Mittagspause, kleiner Informationshappen vor dem Schlafengehen oder als Fundus für tiefere Recherchen über eine Transition – eure tollen Rückmeldungen zu meinen Beiträgen freuen mich jedes Mal auf’s Neue!

Nun werdet ihr aber sicherlich bemerkt haben, dass die Frequenz der Beiträge in letzter Zeit merklich nachgelassen hat. Das hat zum Einen mit einem unschönen Vorfall in Bezug auf die Bloginhalte vor einigen Monaten zu tun, zum Anderen liegt das aber daran, dass sich die berichtenswerten Geschichten nicht mehr so häufen. Viele Menschen in meinem Umfeld fragen bereits heute, ob ich nicht eigentlich schon mit der Transition fertig sei. Für meine Begriffe bin ich das nicht und so lange das der Fall ist, werdet ihr hier dazu auch meine Erfahrungsberichte, Ups und Downs zu lesen bekommen. Und im Hinblick auf meine noch geplanten medizinischen Schritte wird das noch eine ganze Weile so bleiben.

Aber dennoch bemerke ich zunehmend eine Veränderung. In Bezug auf mein Bedürfnis, hier über Dinge zu berichten und darauf, was ich überhaupt noch für relevant halte. Anfangs war natürlich alles neu. Jedes Gefühl, jedes noch so kleine Erlebnis hielt ich hier fest. Und das war auch gut so, weil es damals so wahnsinnig bedeutsam für mich war. Heute sind das die meisten kleinen Erlebnisse nicht mehr. Ich werde im Alltag als Frau behandelt – so sollte es sein und es ist eben genau jener Alltag für mich geworden. Bis auf wenige Ausnahmen. Daher hat es für mich an Bedeutung verloren, darüber zu berichten. Dafür stehen andere Dinge im Vordergrund, wie zum Beispiel der kürzliche Erfahrungsbericht über meine Haartransplantation.

Ihr seht, auch wenn meine Transition noch viel Raum in meinem gegenwärtigen Leben einnimmt, kehrt mehr und mehr eine neue Normalität ein. Dennoch möchte ich euch auf dieser Webseite und in diesem Blog auch weiterhin lesenswerte Inhalte anbieten, deren Erstellung mich ebenso erfüllt und bewegt wie euch.

Daher spiele ich schon länger mit dem Gedanken, diese Webseite mittelfristig zu einem umfassenden Informationsangebot zum Thema Transidentität auszubauen. Um damit jedoch einen Nutzen für euch zu schaffen, würde ich gerne von euch lernen, wo denn überhaupt der Schuh am ehesten drückt und was euch interessiert. Sprich: welches Problem gilt es hier zu lösen?

Aus zahlreichen Zuschriften konnte ich entnehmen, dass viele von euch selbst Betroffene oder Angehörige / Freunde sind, die mehr über das Thema Transition lernen möchten oder einfach jemanden suchen, an den sie sich vertrauensvoll mit Fragen und Sorgen wenden können. Mein dahin gehendes Hilfsangebot musste ich schweren Herzens aufgrund zu vieler Anfragen leider vor einiger Zeit schließen, da auch mein Tag nur 24 Stunden hat. Doch diese Lücke würde ich gerne mit Inhalten füllen, die ihr immer und überall abrufen könnt, ohne auf meine eMail warten zu müssen.

Lange Rede, kurzer Sinn:
Wie oben bereits angesprochen, würde ich euch, meine lieben Leser*innen, gerne besser kennenlernen und verstehen, was euch wichtig ist und wie ich euch am besten unterstützen und/oder unterhalten kann. Daher habe ich im Folgenden eine kleine Umfrage gebastelt und würde mich riesig über eure (anonymen) Rückmeldungen freuen!

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