[Advent, Advent] Community-Aktion: “Ich bin dankbar für…”

Meiner Wahrnehmung nach kommt Dankbarkeit in der heutigen Gesellschaft oft zu kurz. Daher findet ihr hinter dem heutigen Türchen mal wieder etwas zum Mitmachen. Eine kleine Übung in Sachen Dankbarkeit!

Die heutige Community-Aktion unterscheidet sich ein wenig von den bisherigen. Eure Gedanken und Ideen aus der folgenden Übung sind ausnahmslos für euch allein bestimmt. Kein Formular, kein Teilen mit der Community! Mich würde lediglich interessieren, wie euch die Übung gefallen hat. 🙂

Wie ich schon sagte, geht es um das Thema Dankbarkeit. Lasst mich zur Einstimmung mit einer kleinen Anekdote aus meinem Leben beginnen:

Vor bald 10 Jahren ging ich durch eine schwierige Phase in meinem Leben. Mein Stresslevel war durchgehend am Anschlag, Probleme und Konflikte in vielen Bereichen meines Lebens saugten mir die Energie aus. Kurz um: mir ging es wirklich, wirklich schlecht. Bei rückblickenden Gesprächen mit Freund*innen und Familienmitgliedern höre ich immer wieder, ich sei damals nicht mehr ich selbst gewesen. Ich hatte mein Lachen verloren. Und ja, das stimmt. Ich war innerlich tottraurig und hoffnungslos.
Doch ab einem gewissen Zeitpunkt merkte ich, dass es so nicht weiter gehen konnte. Ich richtete mich und mein Leben zu Grunde. Ich musste etwas ändern! Viele Dinge gerieten daraufhin in Bewegung, darum geht es hier aber nicht. Vielmehr geht es um Folgendes: ich fand über ein Coaching ein kleines, aber hilfreiches Werkzeug, um wieder einen positiven und optimistischen Blick auf die Welt und mein Leben zu bekommen! Dieses Werkzeug nennt sich “Dankbarkeitsjournal” oder “Dankbarkeitstagebuch”.

Die Anwendung ist ganz einfach: “Schreibe täglich 5 Dinge auf, für die du dankbar bist.”
Fertig. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.

Aber lasst mich diese kleine Geschichte mit einem Happy End ausklingen! Ich führte dieses Dankbarkeitstagebuch über 4 oder 5 Jahre. Anfänglich fiel es mir schwer, täglich 5 Sachen zu finden, für die ich dankbar war, denn alles schien so sinnlos und trist. Aber mit etwas Übung wurde es einfacher und nach etwa 6 Monaten bemerkte ich etwas: meine innere Haltung begann sich unterbewusst zu ändern. Ich blickte generell mit Dankbarkeit auf die Welt und entdeckte überall kleine Dinge, die mich glücklich machten und die keineswegs selbstverständlich waren. Ich suchte förmlich danach!

Ohne Übertreibung kann ich heute sagen: dieses Tagebuch hat mein Leben ziemlich radikal zum Positiven verändert! Es hat mich insgesamt dankbarer, nachsichtiger und auch demütiger gemacht.

Und genau dieses kleine Werkzeug möchte ich euch heute mit auf den Weg geben.
Schnappt euch einen Zettel und einen Stift, euer Handy oder eine Steintafel nebst Meißel und schreibt 5 Dinge auf, für die ihr heute und genau jetzt dankbar seid.
Und wenn euch dieses Ritual gefällt: macht es jeden Tag und schaut, was das mit euch macht.

Um euch den Einstieg etwas zu erleichtern, teile ich gerne meine 5 Dinge, für die ich heute dankbar bin:

  1. Ich bin dankbar dafür, dass ich ein Dach über dem Kopf habe und sicher und in Frieden leben darf.
  2. Ich bin dankbar dafür, dass mir meine aktuelle Arbeit so viel Spaß macht und ich mich dort entfalten darf.
  3. Ich bin dankbar dafür, dass mich eine Kollegin heute für “Die 100 Frauen des Jahres” des FOCUS Magazins nominiert hat. Whuuuuut?!
  4. Ich bin dankbar dafür, dass meine Kinder gesund sind.
  5. Ich bin dankbar dafür, dass ich dieses Jahr so viele tolle neue Freund*innen finden durfte.
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