Klassische Gesangsausbildung und die Transition

Sängerin

Eine Freundin stieß mich vor einigen Wochen auf das Thema „Klassische Gesangsausbildung“. Heute griff ich das Thema in meiner Logopädie auf und erntete emsiges Kopfnicken. Ein neues Feld zum Lernen und Ausprobieren?!

Über meinen langen Leidensweg in Bezug auf meine Stimme brauche ich an dieser Stelle ja sicherlich nicht mehr lange konferieren. Wohl aber möchte ich den neuen Aspekt einer klassischen Gesangsausbildung ins Thema einbeziehen.

Wie gesagt, riet mir eine Freundin neulich genau dazu. Sie lebst hat in früheren Jahren eine solche Ausbildung genießen dürfen und hat auch ohne Logopädie eine großartige und feminine Stimme. Beneidenswert.

Nachdem meine Logopädin und ich heute aufgrund der sommerlichen Temperaturen so vor uns hin schwitzten und mit der Erarbeitung konkreter Unterstützung für meinen (beruflichen) Alltag fertig waren (Thema „Präsenz unter Berücksichtigung der Weiblichkeit“), kam mir das Gespräch mit meiner Freundin wieder in den Sinn. Noch während ich meine Gedanken und Ideen dazu ausführte, nickte meine Logopädin heftig und schien sichtlich angetan von diesem Gedanken. Insbesondere, weil eine klassische Gesangsausbildung es erlaubt, noch besser die Nutzung der Kopfstimme zu trainieren – und da wollen wir ja schließlich hin.

Oh wei. Nun spukt mir also diese Idee im Kopf herum. Natürlich müsste ich den ganzen Spaß selbst zahlen. Und wo ich das zeitlich noch unterbringen könnte, ist mir auch eher schleierhaft. Aber die Verlockung, meine Stimme professionell auszubilden und damit nicht nur schöner singen, sondern auch sprechen zu können, ist schon immens groß.
Knackpunkt: die mir empfohlenen Lehrer*innen sitzen recht weit weg, was jedes Mal 2 Stunden Fahrt für Hin- und Rückweg bedeuten würde – das wäre mir dann doch zu viel. Außerdem würde das Ganze ein mehrjähriges Projekt mit sich bringen. Keine leichte Entscheidung, ein solches Commitment mir selbst gegenüber einzugehen – wobei ich natürlich auch jederzeit wieder aussteigen könnte. Klaro.

Nun, vielleicht findet sich ja auch etwas in den lokalen Musikschulen…und wenn ja, erfahrt ihr es hier zu erst. 😉

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