Medikamente in Hosentasche

8 Wochen liegt meine GaOP nun zurück. Die Zeit rast, die Heilung verläuft weiter gut und auch ansonsten kommen Dinge ins Rollen. Ein Mini-Update. 

Nun ist es ja nicht mehr so, dass ich täglich von neuen Entwicklungen nach der GaOP berichten könnte. Ja, ich habe weiterhin Schmerzen, aber sie werden weniger. Und zwar so viel, dass ich mich am vergangenen Wochenende dazu entschied, meiner Leber einen Gefallen zu tun und meine IBU’s und die dazu passenden Magentabletten abzusetzen. Ich bin nun also „clean“. 😉 Anfangs fühlte sich das etwas verunsichernd an und das danach einsetzende Gefühl der Schlappheit schreibe ich einfach mal ohne jeden Beweis den Entzugserscheinungen zu. Mittlerweile geht’s mir aber ganz okay damit und ich komme recht gut durch den Tag.

Das Sitzen klappt auch von Tag zu Tag ein wenig besser. Die 1-Stunden-Grenze mit Sitzring habe ich mittlerweile geknackt, muss danach dann aber auch flott wieder auf’s Bett oder die Couch. Der Halbmarathon lässt weiter auf sich warten. 😉
Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden mit dem Verlauf.

Seit ich vergangene Woche wieder mit der Arbeit begonnen habe, ist jedoch Müdigkeit mein ständiger Begleiter. Durch das morgendliche Bougieren ist meine Nacht doch eher kurz, erlaubt mir allerdings einen recht entspannten Start in den Tag mit Kaffee und Radio auf dem Bett, höhö. Die Vorbereitungen für meinen neuen Job laufen auch langsam an und um meine Tätigkeit präziser zu beschreiben, benannten wir sie kurzerhand von „Agile Organizational Coach“ in „Manager Agile Organizational Development“ um. Die Übersetzung spare ich mir. 🙂 Der neue Jobtitel stellt jedenfalls mehr den strategischen Anteil der Organisationsentwicklung in den Fordergrund. Klingt total fancy und irgendwie etwas „drüber“, beschreibt das Ganze aber tatsächlich erstaunlich präzise.

Heute wurde jedenfalls mein Wechsel auf allen Seiten bekannt gegeben, wobei sich herausstellte, dass viele Kollegen ihn schon über den Flurfunk mitbekommen hatten. Immer diese Tratschtanten! 😉 Ne…schön war’s. Ich freue mich sehr auf’s neue Team und die vielen Gestaltungsmöglichkeiten, die ich haben werde.

Das wird super! 

Ich könnte jetzt noch ein paar Worte zum Thema „Dating Apps“ verlieren, aber irgendwie sind die entstandenen Kontakte auch wieder nicht der Rede wert. Ich verbuche all das unter „spannende Erfahrungen“. Die meisten Typen entpuppen sich am Ende leider als Idioten oder Langweiler. Oder als unpassend für die aktuelle Lebensphase. Schade. Aber es besteht noch Hoffnung, den Besitzer starker Schultern zum Anlehnen zu finden, der nicht nur seinem Paarungsdrang nachkommen möchte.

Ernsthaft, Jungs! Strengt euch mal ein bisschen an. Plump kann echt jeder! Voll lame!

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