Das Leben ist nicht schwarz-weiß. Es ist bunt.

Dieser Artikel ist ein Nachtrag, erstellt am 20.09.2020 und beleuchtet ein Foto, das ich in den sozialen Medien geteilt habe, aus einem anderen Licht.

In dieser Phase im Juni 2020 merke ich schon recht deutlich, dass mein Bedürfnis des Auslebens meiner weiblichen Identität stärker und stärker wurde. An einem Wochenende nutzte ich daher den Wunsch meiner jüngeren Tochter, sich die Fingernägel zu lackieren. Halb im Spaß sagte ich ihr, dann müsse ich ja wohl auch meine Fingernägel machen, was für sie völlig in Ordnung war, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt. Nur meine Große guckte etwas irritiert, aber meinte dann: „Mach ruhig, wenn du möchtest.“

Und so wurden die Nägel meiner Tochter knallbunt und meine schwarz-weiß, um etwas dezenter zu halten – denn ich schämte mich noch immer etwas dafür. Doch das Bedürfnis diesen Entwicklungsschritt nach Außen auszudrücken war so groß, dass ein Post in den sozialen Medien daraus wurde.

Zu diesem Zeitpunkt getarnt als eher politisches Statement, aber natürlich mit einem zusätzlichen Unterton, den jedoch niemand wirklich verstand, wie ich in späteren Gesprächen herausfand:

Life’s not black and white. It’s colorful.

 

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