Mich beschäftigt das Thema Transgender total. Ich habe nochmal viel mit meiner Freundin geschrieben und je mehr ich das tue, umso mehr Gegebenheiten und Indizien kommen mir dazu in den Sinn, die ich verdrängt hatte.

Einige Beispiele, die mir spontan dazu einfielen möchte ich hier ausführen:

Im Alter von 4 oder 5 trug ich aus mir nicht bekannten Gründen einen Mädchenbody und fand das ganz toll. Das Gefühl, wie richtig das war, spüre ich noch heute. Leider verschwand er von heute auf morgen und ich war ziemlich traurig deswegen. Selbst in einem späteren Gespräch mit meiner Mutter war nicht mehr nachvollziehbar, was es damit auf sich hatte.

Später trug ich manchmal heimlich Unterwäsche meiner Schwester oder Strumpfhosen meiner Mutter – stets mit großer Scham verbunden und auch nur, wenn ich sicher sein konnte, nicht erwischt zu werden. Begleitet wurden diese „Kleidungsexperimente“ aber auch stets mit dem Leid, biologisch eben doch ein Junge zu sein und eigentlich nicht für derartige Kleidung geschaffen zu sein.

Begleitend dazu hatte ich jahrelang eine sich immer und immer wiederholende Tag-Fantasie, in der ich quasi mit Magie vom Mann in eine Frau verwandelt wurde und dabei eine unendliche Befreiung verspürte.

Ungefähr im Alter von 9 oder 10 Jahren hegte ich zudem wiederholt den Gedanken, mir einfach die Genitalien abzuschneiden und damit ein Mädchen zu werden, verlegte mich dann aber doch darauf, meine unerwünschten männlichen Körperteile zu verstecken und mir stattdessen weiblich mit einem Filzstift aufzumalen. Zu groß war meine Angst von den Schmerzen und möglicherweise schlimmen Folgen für meinen Körper.

Sicherlich fallen mir mit der Zeit noch mehr ein…krass…

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